Grußwort von Kirsten Fehrs
Schirmherrin der Martinstage 2016 und Bischöfin im Sprengel Hamburg und Lübeck, Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland

crazyluther350px»Luther mit einem Augenzwinkern« – so könnte man die Martinstage 2016 auch überschreiben. Nachdem das Lesefestival im vergangenen Jahr ein großer Erfolg war, legen wir nun nach. Wir haben für Sie wieder ein spannendes und vielseitiges Programm zusammengestellt. Schriftsteller, Musiker und Publizisten begeben sich auf die Spur des Reformators, der ja nicht nur Glaube und Kirche erneuert hat, sondern auch die deutsche Sprache und die kulturelle Entwicklung unserer Gesellschaft nachhaltig geprägt hat.

Dabei geht es uns um den Menschen, nicht um den Mythos. Was hat Luther uns heute noch zu sagen? Was lehnen wir ab? Welche Werte braucht es überhaupt, um ein friedliches Miteinander in unserer Stadt zu ermöglichen? Ich möchte Sie herzlich einladen, sich an diesem Diskurs auf unseren zweiten Martinstagen zu beteiligen!

Ihe Kirsten Fehrs
fehrsunterschrift


Was gerade läuft:

In ihrer zweiten Auflage werden die Martinstage literarischer – und bleiben ein Gesprächsfestival. Mit der Autorin Sibylle Lewitscharoff und der Philosophin Svenja Flaßpöhler sprechen wir über archaische Strafen, politische Korrektheit, Verzeihung und Erlösung. Feridun Zaimoglu sagt, was ihn am Luther-Deutsch fasziniert. Johanna Haberer und You-Tube-Star Philippe Lefarth erforschen die digitale Welt. Bei der Veranstaltung »Träumen oder Handeln« erleben wir eine Sufi-Zeremonie. Und zum Abschluss spielt Echo-Jazz-Preisträger und Sinto-Musiker Giovanni Weiss. Man könnte sagen: Die Martinstage 2016 bringen die Religion in die Kultur zurück.

Eine Woche Programm an vielen Orten der Stadt, von Sonntag bis Sonntag, vom 6. bis 13. November 2016.