›VOM FLUGBLATT ZUM SHITSTORM‹ Ein Blick auf die freie Meinungsäußerung damals und heute

Ohne die Medien keine Reformation: Ohne den Buchdruck, Flugschriften und illustrierte Flugblätter hätte der gesellschaftliche Wandel nicht die Durchschlagskraft gehabt, die er im 16. Jahrhundert entwickelte, wäre womöglich im Keim erstickt. So aber hatten die Reformatoren ganz neue, mediale Waffen an der Hand. Dass diese keineswegs objektiv waren, sondern mit Polemik und Demagogie ihre Argumente transportierten, lässt sich nachlesen.

Auch heute bestimmen Gerüchte, Vorverurteilungen und schnelle Bilder oft die öffentliche Auseinandersetzung. Wir ziehen den Vergleich: Wie lernt eine Gesellschaft den verantwortungsvollen Umgang mit neuen Medien? Was ist eine »Lügenpresse«? Wie entstehen Meinungen und wer macht sie? Schauspieler Burghart Klaußner liest kämpferische Flugblätter; wie ein Shitstorm funktioniert, zeigt live die Kommunikationsagentur Elbdudler.

shitstorm

Am 12. November 2015 um 19:00 Uhr in der BUCERIUS LAW SCHOOL pointer9
Texte: Der Schauspieler Burghart Klaußner
Im Gespräch: Der ZEIT-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo, die Frauenrechts-Aktivistin Stevie Schmiedel, der Medienjournalist Stefan
Niggemeier und der Kirchenhistoriker Harry Oelke
Moderation: Anja Reschke, NDR
Kooperationspartner:

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