VON SCHULD UND WIE MAN SIE WIEDER LOS WIRD

Seit einigen Jahren wissen wir, dass Kriege und andere traumatische Erfahrungen noch nach Generationen den Enkeln in den Knochen stecken. Gleichzeitig wird die Vorstellung von »Schuld« diffuser.

Reicht es, Bio-Produkte zu kaufen und Online-Petitionen zu unterzeichen, um sich unschuldig zu fühlen? Oder ist das ein moderner Ablass-Handel? Wer hat den Schlüssel zur Erlösung? Sibylle Lewitscharoff hat sich in ihrem neuen Roman »Pfingstwunder« mit Dantes Vorstellung der Hölle beschäftigt – mit wunderbarem Finale. Svenja Flaßpöhler beschäftigt die philosophische Dimension des Vergebens und Verzeihens. Und Matthias Kroeger hat dazu aus theologischer Sicht etwas zu sagen.

Svenja Flaßpöhler
Matthias Kroeger
Sibylle Lewitscharoff

DIENSTAG ♦ 8. NOVEMBER 2016 ♦ 19:00 UHR
Es diskutieren in der GRUNDBUCHHALLE DES ZIVILJUSTIZGEBÄUDES die Philosophin Svenja Flaßpöhler, der Theologe Matthias Kroeger und die Schrifstellerin Sibylle Lewitscharoff, moderiert von Daniel Kaiser vom NDR

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